Jahresabschlussbericht
2008
Jahresrückblick Softballteam
und Baseballteam der Grünwald Jesters
...Bedingt durch den Abgang erfahrener
Spielerinnen, war eine vorzeitige Beförderung von vielen jungen
Spielerinnen auf vielen Schlüsselpositionen notwendig. Ein
intensives Wintertraining war ein absolutes Muss. Mit etwas Kreativität,
Organisationskunst und großzügige Unterstützung
vom Herrn Ernst Wojak entschied sich das Jesters Management für
ein Trainingslager in Kansas, USA. Profi Coach Sarah Hanson und
die Wichita Mustangs brachten den Jesters immense Möglichkeiten
entgegen. Die Jesters durften 5 Tage lang die einmalige Softball
Halle der Mustangs benutzen, und von den neuesten Techniken und
Trainingsmethoden aus Amerika - der Heimat von Softball - profitieren.
Das Resultat spielerisch gesehen, waren großartige Entwicklungen über
die Woche. Am Schluss konnte die Steigerung im spielerischen Können,
anhand des Freundschaftsspiels gegen den Gastgeber gesehen werden.
Auch wenn die Jesters gegen die durchtrainierten und überlegenen
Mustangs eine erwartete Niederlage hinnehmen mussten, war das Spiel
in der Halle unter Flutlicht bei 100 Zuschauern ein tolles Erlebnis.
Neben der spielerischen Entwicklung, konnten die Jesters wichtige
Freundschaften mit den Mustangs aufbauen, sowie einiges für
ihre sprachliche und kulturelle Weiterbildung machen. Der Ausflug
in die USA gilt als absolutes Highlight in der Geschichte der Jesters,
und die gesammelten Erfahrungen ließen optimistisch auf die
Saison blicken.
Mäßige Auftritte bei den Hallenmeisterschaften und ein
enttäuschender 4. Platz beim Freundschaftsturnier in Kufstein,
brachten die nach der US Reise euphorischen Jesters wieder auf
die Erde zurück. Junge Spielerinnen haben ihre guten und auch
ihre schlechten Tage. Teilweise schwankten die Leistungen sogar
innerhalb eines Spiels.
Als die Saison in der Bayernliga anfing, konnte man nicht so wirklich
wissen, von welcher Seite sich die Jesters zeigen würden.
Als ob der erste Spieltag den Trend für die ganze Saison setzten
sollte, verloren die Jesters knapp im ersten Spiel, fanden sich
aber wieder und gewann haushoch mit einer tollen Leistung im zweiten
Spiel. Am nächsten Spieltag brachten sie ihre beste Saisonleistung,
und sie schlugen die Meisterschaftsfavoriten Deggendorf.
Danach nahmen die Jesters einen Siegeslauf auf. Hart erkämpfte
Siege gegen Lauf, Haar und Gröbenzell machten die zurückhaltende
Art der Saisonziele etwas lachhaft und bewegten die Jesters mit
Abstand an die Tabellenspitze.
Aus unerklärlichen Gründen diente wohl die Belegung des
ersten Tabellenplatzes als grünes Licht für eine Formwandelung.
Als ob sie mit dem Druck des Tabellenführers nicht umgehen
konnten. fielen die Jesters komplett auseinander. Sie wirkten unkonzentriert
und Orientierungslos, sie verlernten das, woran im Training intensiv
gearbeitet wurde. Im Rückspiel gegen Deggendorf grenzte die
gebotene Leistung ans Peinliche. Am Schluss belegten die Jesters
den 3. Platz. Zum Glück waren die Erfolge von der ersten Saisonhälfte
für eine angenehmere Platzierung ausreichend,
Auch mit einer unzufrieden stellenden zweiten Saisonhälfte,
gab es einige Positive Entwicklungen. Angelina Neumeier entwickelte
sich als zuverlässige Pitcherin und hat wichtige Erfahrung
gesammelt. Christine Groß übernahm die Rolle als Kopf
der Mannschaft und ihre Leistung auf vielen verschiedenen Positionen
sorgte dafür, dass sie einen Stammplatz in der Bayerischen
Auswahlmannschaft einnehmen konnte. Isabell Gutkas (jetzt verheiratete
Frau Dengler) war die langersehnte schlagstarke Verstärkung
in der Offense und anhand der Ligastatistik erkennt man auch die überzeugende
Leistung von Nadja Wojak in sowohl der Offense als auch der Defense.
Selbstverständlich litt die Saison unter mangelnder Erfahrung
und dem Fehlen führender Persönlichkeiten auf dem Platz.
Jedoch verbirgt die Saison eine deutliche Lerneffekt in sich. Die
jungen Spielerinnen haben erkannt, dass harte kontinuierliche Arbeit
am Trainingsplatz und Konzentration als absoluter Schlüssel
zum Erfolg gelten. In wieweit sie diesen Vorsatz in die neue Saison
mitnehmen, mit den Ablauf des neuen Saisonverlaufes bestimmen.
Die Perspektiven sehen aber nicht schlecht aus. Das Team hat über
die Wintermonate hart an sich gearbeitet. Es hat sich ein Kern
gebildet, der sehr motiviert, zielstrebig und ehrgeizig wirkt.
Das Team ist noch jung, aber hat einiges an Erfahrung gesammelt.
Der Kader wurde ergänzt durch sportliche Mädels, die
sich sofort integriert haben. Auch der Rückkehr nach Baby
Pause von Jessy Hinainer (jetzt Hinrainer-Sucak nach Heirat) wird
auf höchstem Level begrüßt. Als Bestandteil unseres
Partnerprogrammes wird es auch derzeit daran gearbeitet, eine Spielerin
von den Mustangs für das Sommerprogramm nach Deutschland zu
holen.
Die Aussichten für die neue Saison gelten also als äußerst
positiv einzustufen. Der 2. Platz in der Bayerischen Hallenmeisterschaft
- bei der sich die Jesters gegen renommierte Bundesligavereine
durchsetzen konnte, untermauert weiterhin den Grund für Optimismus.
Bei der Schülermannschaft war der Übergang zum Live Pitching
Spiel ein wichtiger Meilenstein in ihrer Entwicklung. Dieser deutliche
Sprung im 2. Jahr des Spielbetriebes verdient höchste Anerkennung.
Bei den ersten Spielen gab es einige knappe Niederlagen, aber die
Jesters verbesserten sich von Woche zu Woche. Am Ende der Saison
konnten sie sogar einige Spiele für sich entscheiden. Mit
weiteren Verbesserungen wird gerechnet, und man hofft auf viele
Siege in 2009.
Wie immer sind die Jesters an Verstärkungen interessiert.
Falls Interesse an diesen vielfältigen und anspruchsvollen
Sportarten interessiert ist, sollte man sich bei Managerin Jessy
Hinrainer-Sucak melden. Alternativ bitten wir Sie ein Blick auf
unser tolle Wesite zu werfen, und zwar unter www.jesters.de
Gary Hudson
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